Wofür Hühnerbrühe gut ist

Hühnerbrühe ist vor allem eine schmackhafte Flüssigkeitsquelle:

  • Trinkanreiz – für Hunde, die von sich aus wenig trinken
  • Appetitanregend – als Topper über dem Futter bei mäkeligen Hunden
  • Milde Kost – warm und leicht in der Genesungsphase
  • Durch das lange Kochen der Knochen enthält sie Gelatine

Sie ist eine Ergänzung, kein Heilmittel und kein Ersatz für eine vollständige Mahlzeit.

Zutaten

  • 1kg Hühnerkarkassen (Knochengerüste) oder Hühnerhälse
  • 2 Liter Wasser
  • 2 EL Apfelessig (hilft Mineralien aus den Knochen zu lösen)
  • Optional: 1 Karotte, 1 Stück Sellerie

Zubereitung

  1. Die Hühnerkarkassen in einen großen Topf geben
  2. Mit kaltem Wasser bedecken und den Apfelessig hinzufügen
  3. 30 Minuten stehen lassen (der Essig beginnt die Mineralien zu lösen)
  4. Zum Kochen bringen und den Schaum abschöpfen
  5. Hitze reduzieren und mindestens 4 Stunden auf niedrigster Stufe köcheln lassen – je länger desto besser (bis zu 24h)
  6. Optional Gemüse in der letzten Stunde hinzufügen
  7. Durch ein feines Sieb abseihen – alle Knochen und Feststoffe entfernen!
  8. Abkühlen lassen

Wichtig

  • Alle Knochen entfernen! Gekochte Knochen splittern und sind gefährlich
  • Keine Zwiebeln oder Knoblauch hinzufügen
  • Kein Salz verwenden
  • Kein Lauch oder Schnittlauch (giftig für Hunde)

Fütterungsempfehlung

  • Als Topper übers Futter: 2-3 EL pro Mahlzeit
  • Als Trinkanreiz: In den Wassernapf mischen
  • Bei Krankheit/Schonkost: 50-100ml mehrmals täglich
  • Im Sommer: Eingefroren als Eiswürfel-Leckerli

Haltbarkeit

  • Im Kühlschrank: 5 Tage (die Fettschicht oben schützt die Brühe)
  • Einfrieren: In Eiswürfelformen portionieren – hält bis zu 6 Monate
  • Die Fettschicht oben ist normal und kann vor dem Füttern entfernt werden

Geliert die Brühe?

Wenn die Brühe im Kühlschrank fest wird wie Wackelpudding, hat sich viel Gelatine aus den Knochen und dem Knorpel gelöst. Das ist normal und zeigt, dass lange genug gekocht wurde. Geliert sie nicht, beim nächsten Mal länger kochen oder mehr Knochen und Knorpel verwenden – am Nutzen als Trinkanreiz ändert das aber wenig.

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